Unsere Praxis "Die gesunde Frau" ist seit 2014 nach dem System des European Praxis Assassment zertifiziert, einer besondere Qualitäts-Auszeichnung für Arztpraxen, die in Österreich nur selten vergeben wurde.

 

 

 Eintrag vom Juni 2018

 

PAP – der Test zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs ist eine der wenigen vermeidbaren Krebserkrankungen der Frau, die durch HPV Viren verursacht wird.

Der Krebsabstrich ist die wichtigste Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Beim zytologischen Abstrich werden von der Gebärmutterhalsoberfläche und aus dem Gebärmutterhalskanal Zellen mittels einer kleinen Bürste entnommen und zur weiteren Untersuchung ins zytologische Labor geschickt. 

Durch diesen PAP-Abstrich kann der Arzt rechtzeitig Zellveränderungen identifizieren um bereits Vorstufen eines Gebärmutterhalskrebses zu erfassen. Die Abstrichuntersuchung wird bei Woman & Health einmal jährlich in manchen Fällen auch halbjährlich durchgeführt

Der Krebsabstrich oder PAP weist oftmalig Veränderungen auf die einer raschen weiteren Abklärung bedürfen. Dazu zählen:

  • die genaue Untersuchung des Gebärmutterhalses mit einem sogenannten Kolposkop
  • eventuell eine HPV Typisierung
  • eventuell Probenentnahmen mittels sogenannter Knipsbiopsie
  • eventuell auch kleinere Operationen wir die Schlingenkonisation bei der die veränderten Gewebsabschnitte schonend vom Gebärmutterhals entfernt werden.
  • in ausgewählten Fällen kann auch versucht werden eine Selbstheilung des erkrankten Gewebes mit lokalen Immunmodulatoren und hochdosierter Folsäure zu induzieren

Das Untersuchungsergebnis wird in der Klassifikation nach Papanicolaou eingeteilt:

PAP I: normales Zellbild 

PAP II: entzündliche, regenerative, metaplastische oder degenerative Veränderungen, normale Endometriumzellen 

PAP I und II sind normale Befunde und werden in jährlichen Abständen kontrolliert. 

PAP III: schwere entzündliche oder degenerative Veränderungen mit nicht sicher beurteilbarer Dignität (Gutartigkeit) - erfordert eine Entzündungsbehandlung oder Aufhellungsbehandlung mit lokalen Östrogenen sowie eine Kontrolle nach zirka zwei Wochen bis 3 Monaten.

Bei anhaltendem PAP III sind eine HPV Virustypisierung sowie die histologische Abklärung mittels einer kleinen Probeentnahme vom Gebärmutterhals durchzuführen. Der histologische Befund entscheidet dann das weitere Vorgehen. Siehe CIN I- CIN III

PAP IIID: Zellen einer leichten bis mäßigen Dysplasie (Krebsvorstufe CIN1-2); hier wird eine Abstrichwiederholung nach 3 bis 6 Monaten sowie eine Kolposkopie und eventuell Probeentnahme am Gebärmutterhals empfohlen.

PAP IIIG: Drüsen- oder Stromazellen des Endometriums nach der Menopause mit nicht sicher beurteilbarer Dignität. 

Bei jungen Frauen erfolgt zunächst eine Probeentnahme; der histologische Befund entscheidet dann über die weitere Vorgangsweise. 

Nach Eintritt der Menopause erfordert ein PAP IIIG die histologische Abklärung mittels fraktionierter Curettage und Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) um eine Krebsvorstufe oder einen beginnenden Gebärmutterschleimhautkrebs (Endometriumkarzinom) auszuschließen. 

PAP IV: Zellen einer mäßigen bis schweren Dysplasie oder eines Carcinoma in situ (CIN 2-3). 

Hier erfolgen auch bei PAP IV zunächst eine Probeentnahme und eine histologische Abklärung, die über die weitere Vorgangsweise entscheidet. 

Während bei einer hochgradigen Krebsvorstufe (CIN III) sofort eine Konisation durchgeführt werden sollte, kann bei einer CIN II unter dreimonatlichen Kontrollen bis zu einem Jahr eine mögliche Selbstheilung abgewartet werden. 

PAP V: Zellen eines vermutlich invasiven Zervixkarzinoms (Gebärmutterhalskrebs): Hier erfolgt nach einer Probeentnahme und weiterer Abklärung je nach Ausprägungsgrad eine sofortige Therapie. 

Was macht man wenn der Abstrich auffällig ist?

Veränderungen und Krebsvorstufen am Gebärmutterhals sind praktisch immer durch eine Infektion mit HPV Viren bedingt. Da vor allem die Selbstheilung (so genannte Clearence) bei jungen Frauen jedoch sehr hoch ist, kann man bei einer leichten bis mäßiger Dysplasie heutzutage bis zu 1 - 2 Jahre eine mögliche Heilung abwarten, jedoch ist eine  3 - 6 monatige Kontrolle des Abstriches erforderlich. 

Falls es zu keiner Ausheilung der Veränderung kommt oder eine hochgradige Krebsvorstufe vorliegt, muss jedoch eine Konisation durchgeführt werden. 

Bei auffälligem Krebsabstrich (PAP III,PAP IIID, PAP IV, PAP V) wird zunächst immer eine Kolposkopie (Lupenuntersuchung des Muttermundes) mit darauffolgender Probeentnahme (Biopsie oder Curettage des Gebärmutterhalses) durchgeführt. 

Der durch die Biopsie erhobene feingewebliche Befund bestimmt das weitere Vorgehen: 

CIN I: geringgradige Krebsvorstufe (leichte Dysplasie)

Bei einer CIN I ist die Spontanheilungsrate relativ hoch, allerdings spielt das Alter dabei eine wesentliche Rolle. Bei Frauen unter 30 Jahren liegt sie bei ca. 75-80 %, bei Frauen über 30 Jahren bei ca. 55 %. Daher kann man bei einer CIN I bis zu 2 Jahre, bei strenger Einhaltung regelmäßiger Kontrolltermine, zuwarten, ob eine Spontanheilung erfolgt. 

CIN II: mäßiggradige Krebsvorstufe (mittelschwere Dysplasie)

Bei einer CIN II besteht eine Rückbildungsrate von ca.  40 %. Auch hier ist die Heilungsrate altersabhängig. Bei einer CIN II kann bei Einhaltung regelmäßiger Kontrolltermine bis zu einem Jahr abgewartet werden, sofern dies auch der bevorzugte Wunsch der Patientin ist. In ausgewählten Fällen kann auch versucht werden eine Selbstheilung des erkrankten Gewebes mit lokalen Immunmodulatoren und hochdosierter Folsäure zu behandeln.

 

CIN III: hochgradige Krebsvorstufe (schwere Dysplasie)

Wird in einer Gewebsprobe eine hochgradige Krebsvorstufe, eine so genannte CIN III, diagnostiziert, ist in der Regel eine Konisation notwendig. Die Spontanheilungsrate ist zu gering, das Risiko einer Progression zum beginnenden Gebärmutterhalskrebs beträgt über 50%. 

In der Regel dauert es aber ca. 5 Jahre bis eine CIN III in Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) übergeht. In ausgewählten Fällen kann auch versucht werden eine Selbstheilung des erkrankten Gewebes mit lokalen Immunmodulatoren und hochdosierter Folsäure zu behandeln.

Nach Ausheilung oder Entfernung der  Krebsvorstufe wird allen Frauen unter 45 Jahren die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs dringend empfohlen, weil Sie das Risiko für ein Neuauftreten von HPV Virus induzierten Krebsvorstufen am Gebärmutterhals, Vagina und Vulva um 75 % reduziert.

 

 

 

Urlaubsankündigung  vom 30.7.18 - 20.8.18

 

Die Ordination ist aber am  6., 13., und 16.8.18 erreichbarund am Mi, 28.3.  von 8-12 erreichbar

 

Außerhalb dieser Zeiten wenden Sie sich in dringenden Fällen bitte an die umliegenden Kollegen oder die Gynambulanz (Ried).

Mit dringenden Problemen in der Schwangerschaft wenden Sie sich bitte  an das Krankenhaus, in dem Sie die Geburt geplant haben.

 

Der reguläre Ordinationsbetrieb startet wieder ab 3.4.18

 

Wir bitten um Verständnis und wünschen Ihnen alles Gute und einen schönen Sommer.

 

Ihr Team " die Gesunde Frau "

 

 

 

 

 

 

Eintrag vom März 2o18 - für Sie recherchiert

 

HPV-Vorsorge : Impfung und reg. Kontrollen beim Frauenarzt

online-Ptientinnenfolder unter

https://www.netdoctor.at/krankheit/krebsschule/video-hpv-6947539

 

 

 

 Eintrag vom  Februar 2018 

 

Dr.Hartmann Gerald, MBA (Gesundheitsmanagement)

besucht einen Universitätslehrgang für Ethik in der Medizin und Bioethik an der Johannes Keppler Universität in Linz.

Der Abschluss erfolgt mit dem Titel PMME (Professional Master of Medical Ethics)

Es geht dabei um ethische Fragestellungen,  wie grundlegende Fragen am Lebensbeginn und-Ende, um ethische Fragen in Zusammenhang mit der Fortpflanzung, um Arzneimittelethik u.v.mehr.

Des weiteren besucht er laufend medizinische Fortbildungen, zuletzt zum Thema "Chlamydienscreening" .

 

 

 

 Eintrag vom Jänner 2018 - für Sie recherchiert 

 

 Pille und Brustkrebsrisiko

ähnlich wie bei älteren Pillenpräparaten (HK) mit hoher Tagesdosis, ist auch die Anwendung neuerer, niedrig dosierter, kombinierter HK über einen mehrjährigen Zeitraum mit einem erhöhten Risiko für Brustkrebs verbunden. Besonders betroffen sind Frauen über 40.

Bereits 6-12 Monate nach dem Absetzen der HK sinkt das Risiko jedoch wieder in den Bereich von Frauen, die nie eine Pille verwendet haben.

 

 

 

Eintrag vom November 2017 - für Sie recherchiert

 

 Notfallkontrazeption " die Pille danach" (UPA)

Durch die Anwendung der  "pille danach" kommt es zu einer Verzögerung des Eisprungs um ca 5 Tage.

Das heißt, die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit ist nur um die Zyklusmitte, bzw. vor einem Eisprung gegeben. Dieser könnte durch eine laborchemische Überprüfung (Blutabnahme) festgestellt werden. Eine Notfallskontrazeption Tage nach dem Eisprung ist nicht notwendig.

Gerade beim Vergessen der normalen Pille, bedarf es einer individuellen Beratung durch einen Frauenarzt.

Nach Anwendung von UPA ist mit der normalen Pille zu Pausieren. Begonnenen wird erst wieder mit der nächsten Blutung. Zwischenzeitlich sollte jedoch ein Condom verwendet werden.

 

Notfallkontrazeption Kupferspirale

Die Kupferspirale ist die wirksamste Notfallkontrazeption.

(Frauenarzt 58(2017) Nr10 S 838).

 

 

 

 

 

Eintrag  vom  August 2017  - für Sie recherchiert

 FRÜHGEBURT- aktuelle Studie: Lactobazillen verlängern die Schwangerschaft

Besonders in der Schwangerschaft sollte eine Infektion im Intimbereich vermieden werden. Es erspart der werdenden Mutter Unannehmlichkeiten wie Ausfluß, Brennen, Jucken und verhindert ggf. auch einen Harnwegsinfekt. Dadurch kann auf eine antibiotische Therapie ebenso verzichtet werden, wie auf Antimykotika (Pilzmittel).

Das heißt in anderen Worten, mögliche Nebenwirkungen für das Kind werden vermieden.

In einer aktuellen Studie konnte auch gezeigt werden, daß Frügeburtsbestrebungen, die in sehr vielen Fällen durch ebensolche Infektionen im Intimbereich ausgelöst werden, reduziert werden können. Somit also eine vorzeitige Geburt vermieden werden kann.

 

Dr. Hartmann empfiehlt deswegen die Anwendung von  speziellen Scheidenzäpfchen während der Schwangerschaft (einmals bis mehrmals / Woche) zur Infektionsprophylaxe. Dadurch konnte die Notzwendigkeit zurVerordnung von Antibiotika bei Schwangeren um 40 % (im Vergleich mit dem Durchschnitt) reduziert werden

 

NÄHERE UND INDIVIDUELLE INFORMATIONEN ERHALTEN SIE IM PERSÖNLICHEN GESPRÄCH IN DER ORDINATION

 

 

 

Eintrag  vom Juli 2017  - für Sie recherchiert

HPV-Impfung

 

Seit 2014 ist die Impfung für junge Menschen in das Österreichische Impfprogramm aufgenommen worden. Es schütz zu 97% vor bösartigen Erkrankungen am Muttermund, welch durch HP-Viren verursacht sind.

 

Die Impfung ist am erfolgreichsten, wenn Sie früh erfolgt, am Besten vor dem ersten sexuellen Kontakt. Frühestens zum 9.Lj.

Doch auch später schützt Sie vor Infektionen und Erkrankungen. Sie wird für Erwachsene bis 40 uneingeschränkt empfohlen.

 

NÄHERE UND INDIVIDUELLE INFORMATIONEN ERHALTEN SIE IM PERSÖNLICHEN GESPRÄCH IN DER ORDINATION

 

 

Eintrag  vom Juni 2017  - für Sie recherchiert

Weibliche sexuelle Funktionsstörungen und Libidoverlust

 

Das reichhaltige therapeutische Angebot richtet sich nach dem jeweiligen Beschwerdebild von der Trauma- und Gesprächstherapie über Psychotherapie bis hin zu körperbetonter Sexualtherapie.

 

In letzter Zeit wurden auch mögliche neue medikamentöse Therapieansätze propagiert:

 

Beim sogenannten "Rosa Viagra" handelt es sich um ein spezielles Antidepressivum, das regelmässig am Abend eingenommen werden muß; die Kombination mit Alkohol ist jedoch nicht erlaubt !

 

Die Ovula-oder Salbenform von lokalem Östrogen hilft sehr gut bei Schmerzen und vaginaler Trockenheit. Diese sehr sanfte Hormongabe darf bei fast allen Frauen angewandt werden. Es werden keine Nebenwirkungen an der Brust festgestellt.

 

Testosteron oder in Kombination mit Östrogen kommt bei vorzeitigem Erschöpfen der Ovariellen Funktion ( auch vorzeitiger Wechsel) zum Einsatz um die sexuelle Zufriedenheit zu verbessern.

 

Die Gabe von DHEA zur Behandlung von Lustlosigkeit führte nicht zum Erfolg.

 

Die Therapie auf pflanzlicher Basis (Damiana = Turnera diffusa) ist   weitgehend nebenwirkungsfrei und für Frauen jeden Alters geeignet. Wir beraten Sie bzgl.geeigner Präparate

 

NÄHERE UND INDIVIDUELLE INFORMATIONEN ERHALTEN SIE IM PERSÖNLICHEN GESPRÄCH IN DER ORDINATION

 

 

Eintrag  März 2017

 Wir freuen  uns sehr, Sie auch in diesem NEUEN FRÜHJAHR begleiten zu dürfen!

 

Bitte beachten Sie, daß  wir Sie umso besser betreuen können, wenn Sie regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung kommen. Diese sollte wegen der Abstrichuntersuchung und wegen des Ultraschalls 1-2 x Jährlich erfolgen. Wir verstehen uns auch als "Hausarzt der Frau" und  versuchen, Sie nach ganzheitlichen Gesichtspunkten zu beraten.

 

Die Zuweisung zur Röntgenuntersuchung der Brüste empfehlen wir alle 2 Jahre, wenn der letzte Befund unauffällig war (Birads I oder II)     

 

Wir bemühen uns um raschest mögliche Terminvergabe  und kommen Ihnen durch kaum auftretende Wartezeiten entgegen.

 

Mit Herzlichen Grüßen

Ihr

Dr.Gerald Hartmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eintrag Dezember 2016

Zertifikat       der ÖQ - Med  2017-2020

Fortbildungs-Nachweis der      der ÖÄK           2016

   

 

 

 

 

 

 

 

Eintrag vom 26.1.2016: 

Wir  besitzen seit kurzem eine neue Telefonanlage mit 2 parallelen Leitungen und hoffen, dass sich dadurch unsere Erreichbarkeit verbessert und Ihre Anfragen erleichtert werden.

 

Um den hoechsten Qalitaetsstandards gerecht zu werden, behandeln  wir unsere Geraetschaft mit einem neuen Sterilisator nach ISO 90000.

 

Aufgrund der grossen Nachfrage zum Thema Praenataldiagnostik arbeiten wir seit 2016 enger mit dem Zentrum   www.praenatal-linz.at   zusammen.

OA Dr.BRÄUTIGAM GERALD ist OBERARZT an der Landesfrauenklinik und betreut Sie persönlich in seiner Ordination in Linz. Naehere Informationen erhalten Sie In unserer Ordination.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es freut uns, dass unsere Praxis im Ärzte Test der Zeitschrift "NEWS"

im November 2013 als eine der besten Arztpraxen in Österreich genannt wurde.

 

 

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e-mail:  

office@die-gesunde-frau.at

 

Termine nur nach telefonischer Vereinbarung

 

 

Ordinationszeiten:

 

Montag 8-12 u. 13-16

Dienstag         13 - 18 Mittwoch           8 -12

Donnerst          8 - 12 

 

und nach telefonischer

Vereinbarung

 

  

 

Im Notfällen rufen Sie

bitte den Ärzte-Notruf

Tel.: 141